22.03.2010 – Grundsteinlegung für Parkverwaltungsstation im Bwabwata-Nationalpark

Deutsche Regierung unterstützt Entwicklung des Nationalparks
 

Frankfurt, im März 2010. Der Bwabwata-Nationapark liegt im Nordosten Namibias und erstreckt sich fast auf das ganze Gebiet der westlichen Caprivi-Region. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der namibischen Regierung wurde vor wenigen Wochen der Grundstein für die neue Parkverwaltungsstation gelegt. Hier sollen neue Büros, Mitarbeiterunterkünfte, und ein Touristenempfangsgebäude entstehen. Deutschland ist ein wichtiger Förderer verschiedener Naturschutzinitiativen im Nordosten Namibias.

Vor wenigen Wochen  fand in der Mahango Core Area des Bwabwata Nationalparks die  offizielle Eröffnungszeremonie mit dem Deutschen Botschafter Egon Kochanke und der namibischen Tourismusministerin Hon Netumbo Nandi-Ndaitwah statt. Kochanke betonte hierbei die enorme Bedeutung der Nationalparks für die namibische Wirtschaft. Die Förderung nachhaltigen Tourismus sei eine effektive Strategie, um Wachstum und Arbeitsplätze zu fördern und Armut zu bekämpfen. Die Tourismusministerin Hon Netumbo Nandi-Ndaitwah dankte der deutschen Regierung für ihre Unterstützung.

Am gleichen Tag wurde vor Ort eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach die deutsche Entwicklungsbank KfW mehrere Programme zur Entwicklung von vier Nationalparks in dieser Region (Bwabwata, Mudumu, Mamili und Khaudum) mit drei Millionen EUR (31,5 Millionen Namibia-Dollar) unterstützt. Diese Vereinbarung ist Teil der  Zusammenarbeit beider Ländern zur Förderung der Nationalparks im Nordosten Namibias. Initiiert wurde dieses Projekt 1995 vom Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET), um Naturschutz und sozioökonomische Entwicklungen im Kavango und der Caprivi-Region zu fördern.
Während der ersten Phase des Bwabwata-Mudumu-Mamili (BMM)-Projekts wurden 2,56 Millionen EUR (zirka  26 Millionen Namibia-Dollar) für die Beschaffung von Materialien, Trainings, Parkmanagementpläne und Infrastruktur in den Parks im Nordosten investiert. Die neue Parkverwaltungsstation im Bwabwata-Nationalpark ist nun die erste Station in den nordöstlichen Parks, die von diesen Mitteln erbaut wird.
 

In Zukunft soll das Parkquartett den geografischen Kern des geplanten Kavango-Sambesi-Transfrontier-Schutzgebietes bilden, das mit einer Fläche von rund 287.000 Quadratkilometern (etwa die Größe von Italien) 36 Nationalparks, Wildreservate und Community Conservancies vereinigen und somit der weltgrößte Park werden soll. In diesem Gebiet wird dann auch die größte Elefantenpopulation der Erde leben. Die fünf Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe haben beschlossen, dieses Großprojekt gemeinsam zu fördern, wovon letzten Endes die gesamte Region profitieren soll. Namibia hat bereits seit vielen Jahren Expertise im Aufbau nachhaltiger Tourismusregionen und wird daher eine führende Rolle bei der Entwicklung übernehmen und ist derzeit auch Koordinator des KAZA-Projekts (Kavango–Zambezi Transfrontier Conservation Area).

Namibia ist einer der wichtigsten Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit südlich der Sahara. Pro Kopf der Bevölkerung erhält Namibia die höchste deutsche Entwicklungshilfe in ganz Afrika. Insgesamt wurden seit 1990 mehr als 600 Millionen EUR (zirka 6,8 Milliarden Namibia-Dollar) bereit gestellt. Allein in 2009 hat die deutsche Regierung 116,5 Millionen EUR für  verschiedene Programme und Projekte im Rahmen der deutsch-namibischen Entwicklungszusammenarbeit investiert. Das ist die höchste Budgetzuordnung seit dem Start der Kooperation im  Jahr 1990 und zeugt von dem Versprechen Deutschlands im Jahr 2004, die Unterstützung für Namibia zu verdoppeln. Einer der Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit liegt im Management natürlicher Ressourcen: Verschiedene Projekte wie Community Forests, Wassermanagement, Biodiversität, Unterstützung der Landreform und die Entwicklung von Nationalparks wurden bisher gefördert.

Im Auftrag der deutschen Regierung arbeitet die KfW-Entwicklungsbank für soziale und ökonomische Entwicklungsprojekte weltweit. Die KfW wirkt in der Entwicklungsfinanzierung seit mehr als vier Jahrzehnten mit und ist derzeit in mehr als 100 Ländern aktiv. Die Bank bietet finanzielle Unterstützung und Expertise für Entwicklungsländer, um Geldmittel erfolgreich in Entwicklungsprojekte einzusetzen.
Weitere Informationen: www.met.gov.na


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